Saturday, April 22, 2017

Prioritäten vs Posterioritäten -- Predigt

© Pastor Julian KASTRATI, Senden, Bayern, 22. APR 2017 

Lukas 10:38-42 (HOF)

Franz Josef Strauß ist unangefochten eine politische Ikone. Egal, was man über ihn sagen mag, ich glaube wir wissen alle, dass er allen immer seine Meinung sagte.
Ich erwähne ihn heute, weil Ihr ein Detail über ihn sicher noch nicht wisst, und dieses Detail macht aus dem Politiker einen Menschen. Herr Strauß war der EINZIGE westliche Politiker, der noch während des Kommunismus Albanien besuchte. Und nicht nur das, er besuchte es wieder und wieder, insgesamt war er viermal in Albanien: August 1984 als unser stalinistischer Diktator Enver Hoxha noch lebte (und er wurde nie von ausländischen Politikern besucht!) - 1986 zweimal, und zum letzten Mal November 1987.
Er besuchte Albanien zu einer Zeit, als es keine diplomatischen Beziehungen zu Westdeutschland gab, es war so isoliert wie Nord-Korea jetzt gerade. Franz Joseph Strauß muss also etwas ganz besonderes gewesen sein, und er liebte Albanien.
Das ist auch gut zu verstehen, denn das Land ist wunderschön, und vor allem, das Essen ist SEHR gut. Und wenn ich ESSEN sage, dann meine ich natürlich, DAS FLEISCH. Und als echter Bayer liebte Franz Joseph Strauß das FLEISCH.
Es gibt viele interessante Anekdoten über seine Besuche, aber die Lustigste erzähle ich Euch heute: Ungefähr vor 30 Jahren war er zu einem 5-Sterne Bankett auf dem Land eingeladen. Und Gastfreundschaft ist in Albanien heilig, also war der Tisch VOLL mit vielen verschiedenen Speisen und Salaten, und – wie es die Tradition verlangt – in der Mitte ein gebratenes Lamm.
Herr Strauß war kein Vegetarier! :-D – er konzentrierte sich auf das Fleisch und ignorierte alles andere. Nach einer Weile fragte man ihn höflich, „Herr Strauß, bitte sehr, probieren Sie doch diese Salate, von dieser und jener Region…“ und Herr Strauß schaute die Leute ernst an und sagte: „Dankeschön, aber das Lamm isst den Salat, ICH esse das Lamm!“
Er hatte also nicht nur seinen eigenen Kopf (und Magen…) sondern er war ein Mann mit Prioritäten! Das Fleisch war seine Priorität, und wir fragen uns: Aber was war mit den Salaten? Die Salate waren seine POSTERIORITÄTEN, das genaue Gegenteil von Prioritäten. (Das Wort Posteriorität steht sogar im Duden, obwohl fast niemand es kennt.)
Liebe Geschwister, das Leben ist ein ständiger Kampf zwischen Posterioritäten und Prioritäten. Und keine Geschichte stellt diesen Kampf besser dar, als die Geschichte von Marta und Maria.
Lasst uns aus dem Lukasevangelium lesen, Kapitel 10, die Verse 38 bis 42:
38 Jesus kam mit seinen Jüngern in ein Dorf, wo sie bei einer Frau aufgenommen wurden, die Marta hieß. 39 Maria, ihre Schwester, setzte sich zu Jesu Füßen hin und hörte ihm aufmerksam zu. 40 Marta aber war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt.
Schließlich kam sie zu Jesus und fragte: »Herr, siehst du nicht, dass meine Schwester mir die ganze Arbeit überlässt? Kannst du ihr nicht sagen, dass sie mir helfen soll?« 41 Doch Jesus antwortete ihr: »Marta, Marta, du bist um so vieles besorgt und machst dir so viel Mühe. 42 Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr niemand mehr nehmen.«
Wir merken natürlich als Erstes, dass jede Schwester ihr eigenes Programm hatte:
1. Maria saß zu Jesu’ Füßen.
2. Marta werkelte in der Küche.
Aus dem Kontext kann man sehen, dass Marta die ältere Schwester war.
1) Maria hatte Prioritäten!
Im griechischen Urtext steht das Wort parakathizo, was nicht nur „sitzen“ bedeutet, sondern „nahe dabei sitzen“. Das heißt, dass Maria so nahe wie möglich bei Jesus saß, sogar entgegen der patriarchalischen Schicklichkeit zu dieser Zeit.
Ein richtiger Jünger hatte nur einen Platz: zu den Füßen seines Lehrers. Paulus lernte zum Beispiel zu den Füßen Gamaliels (Apostelgeschichte 22:3).
Letzten Sabbat hat Marion eine tolle Predigt gehalten über die Rolle der Frau im Neuen Testament. Sie sprach auch über Maria. Und ich will nicht wiederholen, was Marion gesagt hat, sondern ich erzähle nur von dem Kontrast zwischen Maria und ihrer Schwester Marta:
Zu Jesu’ Füßen hörte Maria ihm zu. Sie gab ihm ihre volle Aufmerksamkeit, und ihr wurde nicht langweilig! Sie wollte jedes Wort hören.
In der Tat verstand Maria, wie wichtig dieser Tag war. Der Sohn Gottes selbst war Gast in ihrem Hause. In so einem Moment war ihre komplette Energie und Aufmerksamtkeit auf Ihn gerichtet, und nur Er war ihr wichtig.
Wie viele von Euch wissen, letzten Sommer war die Fußball EM in Frankreich, und Albanien hatte sich zum ersten Mal (und vielleicht auch zum letzten Mal) in seiner Geschichte qualifiziert. Viele meiner Freunde in Tirana und ich diskutierten in What’sApp, wir wollten alle hinfahren und dabei sein, wie Geschichte geschrieben wird! Aber von ungefähr 12 Freunden schafften es nur 3 (darunter ich). Wir hatten Prioritäten. Wir sind nach Frankreich gefahren, und es war mega-cool, der Hammer. Wir hatten verstanden, dass so eine Gelegenheit nie wieder kommt.
Und das bringt uns zurück zu Maria.
Ihre Aufmerksamkeit und ihr Verständnis für das, was Jesus wirklich meinte, war etwas ganz Besonderes. Tatsächlich wusste Maria sogar besser als die zwölf Apostel, was Jesus meinte, wenn er sprach. Als sie ihm die Füße salbte, war das eine prophetische Geste, die seine Beerdigung voraussagte in seiner letzten Woche in Jerusalem. Dieses reife Verständnis war ein direktes Ergebnis ihrer Bereitschaft still zu sitzen, zuzuhören, und nachzudenken. Genau das machte sie zum Gegenteil von Marta.
2)  Marta, liebe Geschwister, hatte Posterioritäten!
Marta, die große Schwester, konnte nicht still sitzen. Sie rannte hin und her und kochte, putzte, und „war unentwegt mit der Bewirtung ihrer Gäste beschäftigt“.
Aber die Bibel verlangt doch von uns, dass wir einander dienen? Im Galaterbrief 5 Vers 13. Also war was Marta tat, etwas Gutes, wo war das Problem?
Es war einfach nicht das Richtige in diesem Moment. Es war die falsche Priorität. Zu Jesu‘ Füßen zu sitzen war eine Priorität für Maria, und eine Posteriorität für Marta.
„Ach, Marta, Marta!“ Sie hätte auch zu Seinen Füßen sitzen können, aber tat stattdessen etwas anderes.
Liebe Freunde, Marta ist wie jene Christen, die sich in ihren Pflichten und Ämtern ganz verausgaben, so dass sie keine Zeit haben, um zu hören, was Gott der Herr redet (Psalm 85:8). Es ist nicht schlecht, fleißig zu sein, aber wir dürfen uns nicht mit den Sorgen um diese Welt überrollen lassen, so dass wir das Wort Gottes ersticken (Markus 4:19)!
Unsere Erlösung liegt nicht in einem Wust von Aktivitäten und Gastfreundlichkeit. Unsere Erlösung liegt in der Beziehung mit unserem Erlöser, dem Herrn Jesus Christus.
Martas Geschichte ist nicht so leicht zu verstehen: Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob sie die wahre Dienerin ist. Sie hat die Schürze angezogen und alle bedient. Aber wenn wir genau hinschauen, sehen wir, dass sie sehr verbittert war. Sie war kritisch und gemein. Anstatt direkt mit Maria zu sprechen, wandte sie sich an den Ehrengast, was sehr respektlos war, und sagte ihm was er tun soll, und sprach zu ihm ÜBER Maria. So ein Verhalten war verletzend und demütigend für Maria.
Liebe Freunde, Marta hatte Posterioritäten! Sie lud Jesus in ihr Haus ein, aber statt ihm wie Maria zuzuhören, ignorierte sie ihn und sah nur noch sich selbst und ihre Pflichten. Sie hatte Gott aus den Augen verloren. Sie machte ihm sogar Vorwürfe: „Herr, kümmert es Dich nicht…?“ Glaubte sie wirklich, dass Jesus sich nicht kümmerte?
Ich muss ehrlich mit Euch sein: Es ist für uns oft viel einfacher, wie Marta zu sein, als wie Maria. Ich habe das in meinem eigenen Leben erlebt, deswegen ist diese Predigt auch für mich selbst!
In Albanien habe ich der Gemeinde in vielen Ämtern gedient, als Prediger, als Gemeindegründer, als Sekretär. Und es klingt gut wenn ich sage, dass ich viel getan habe. Aber leider war ich oft „zu beschäftigt“ für die Gemeinde zu arbeiten, als zu Jesu‘ Füßen zu sitzen. Für Pastoren ist die Gefahr besonders groß, dass die Priorität zur Posteriorität wird.

In diesem Sinne danke ich Gott, dass es Menschen wie Franz Joseph Strauß gab, der Prioritäten hatte! Aber ich danke Gott noch viel mehr für Menschen wie Maria, die die richtigen Prioritäten hatte. Wie geht es denn Euch?
An diesem ersten Sabbat nach Ostern ist es vielleicht Zeit, die erste Bilanz nach Neujahr zu ziehen: Wie sind denn unsere Prioritäten? Sitzen wir zu Jesu Füßen, hören wir ihm wirklich zu, oder sind wir zu beschäftigt, das Potluck zu organisieren?
Sind wir Martas oder Marias? Bemerken wir, wie andere Geschwister neben uns zu Martas werden, weil sie durch ihre ganzen Aktivitäten zu beschäftigt sind? Wie können wir ihnen helfen, wieder zu Marias zu werden?
Heute haben wir die Gelegenheit, unsere Prioritäten richtig zu stellen. Heute können wir von Maria lernen: es geht darum, Zeit mit Jesus zu verbringen, zu seinen Füßen zu sitzen und ihm ganz aufmerksam zuzuhören.
Heute haben wir die Gelegenheit, unsere Posterioritäten richtig zu stellen! Heute können wir aus Martas Fehlern lernen: Wir müssen die Ablenkungen in unserem Leben erkennen, die uns vom Wichtigen und Guten abhalten, Vers 42.
Wir müssen unsere Beziehung zu Gott zu unserer einzigen Priorität machen. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Wir müssen aufpassen, dass unsere Aktivitäten, unsere Arbeit, unsere Pflichten uns nicht davon abhalten, zu Jesu‘ Füßen zu sitzen und ihm zuzuhören. Der Gast ist immer wichtiger als die Gastfreundlichkeit!
In der alten Nationalgalerie in Berlin hängt ein Gemälde von Adolf Menzel. Dieses Gemälde ist berühmt, weil es nie fertig gemalt wurde. Es sollte Friedrich den Großen zeigen, wie er zu seinen Generälen spricht. Das Problem war, Adolf Menzel war ein Maler mit Posterioritäten. Er malte zuerst den Hintergrund, und die Generäle, und wollte Friedrich den Großen zuletzt malen. Er skizzierte sein Gesicht mit Kohle vor, aber konnte es nicht mit Öl fertig malen, denn er ist vorher gestorben.
Liebe Freunde, viele von uns leben heutzutage wie Menzel: Wir kümmern uns um alles andere zuerst, aber die Hauptperson im Gemälde unseres Lebens fehlt, oder ist nur skizziert.
Lasst uns heute von Marta und Maria lernen, unseren König und Gott, unseren Erlöser an erste Stelle zu setzen, und zu seinen Füßen zu sitzen. Heute können wir unser Leben ändern. Wir können Jesus zuhören, wie er zu Marta spricht: „Nur eines aber ist wirklich wichtig und gut! Maria hat sich für dieses eine entschieden, und das kann ihr – UND UNS – niemand mehr nehmen.“ AMEN.

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Wednesday, January 25, 2017

January 2017 Update

Friends,
This blog started as a hobby when I was living in Germany back in 2006. Trixi and I had gotten married the year before, ... now look at us: 11 years later we are back in Germany!!! And there's three of us now:  God has given us a beautiful daughter -- Albulena -- now 16 months old and she is simply a joy! I am babysitting her these days, and it is absolutely wonderful! 

Obviously before my sabbatical there was no realistic prospect to keep the blog going as I was working full-time in pastoral ministry, church planting and administration. I don't know whether I will be able to get back to regular blogging, but I will at least try to publish some quality posts in the future...

Hope that all of you are doing well and I hope I will be able to make some updates in the weeks /months ahead... God bless! 

Julian 

Wednesday, November 30, 2016

Official Permanent Departure from Albania

[Nov. 30th, 2016, Neu-Ulm, Germany]
After a long, prayerful consideration, Beatrice and I have decided to end the (unpaid) Leave of Absence (LOA) from the Albanian Mission. We have opted not to return to denominational employment in Albania at this time, but rather remain in Germany for family reasons as well as professional development and personal fulfilment. While Albania will always be in our hearts, it is time to move on. Thanks everyone for your thoughts and prayers! 🇦🇱 🇩🇪

Saturday, November 26, 2016

God of the Mountain and the Valley -- Bog planina i dolina, Zagreb, 26.11.2016



It was a privilege to preach this sermon in the largest Adventist church in Croatia! Pastor Dario (my interpreter) is doing a great job as local pastor of this important congregation.

Friday, January 01, 2016

Leave / Departure from Albania

[EN---AL] Dear friends,
As we wish you all the best for the New Year, some of you might not be aware that after almost 9 intensive but blessed and rewarding years of service in Albania, Beatrice and I are no longer serving with the Albanian Mission and ADRA Albania since the birth of our daughter Albulena in late Sept 2015. FYI, we are officially on maternity leave (Beatrice) and leave of absence without pay (Julian). As we pray continually for our Church/ADRA family and friends in Albania, we are living near Neu-Ulm in South Germany and delighted to worship with fellow-Adventist brothers and sisters in the area as well as voluntarily support them in exciting church-planting endeavours.
We thank you in anticipation for your prayers. Have a blessed 2016!
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Të dashur miq, ndërsa ju urojmë të gjithëve gjithë të mirat për Vitin e Ri, disa prej jush mund të mos e dinë ende se pas pothuajse 9 vitesh intensivë por bekimsjellës dhe shpërblyes, shërbese në Shqipëri, Triksi dhe unë nuk po shërbejmë më ketu me Misionin Shqiptar dhe ADRA Albania-n që nga lindja e vajzës sonë Albulena në fund të shtatorit 2015. Sa për dijeni, tashmë jemi zyrtarisht në leje lindje (Trixi) dhe leje mungese pa pagesë (Juli). Ndërsa lutemi vazhdimisht për miqtë dhe familjen tonë të kishës/ADRA-s në Shqipëri, ne tashmë jetojmë afër Neu-Ulm, në Gjermaninë Jugore dhe adhurojme me kënaqësi së bashku me vëllezër e motra adventistë në këtë rajon dhe gjithashtu i mbështesim vullnetarisht ata në iniciativat për kishë-mbjellje. Ne ju falenderojmë paraprakisht për lutjet tuaja për ne! Bekuar 2016!
Best regards, / shumë të fala,
Beatrice & Julian / Triksi & Juli

Thursday, July 02, 2015

All Eyes on San Antonio


There is a sense of expectation in the air around San Antonio, Texas. For some, it is literally 'in the air' as over the past couple of days 2,566 delegates along with exhibitors, administrative support teams, media, and thousands of interested Seventh-day Adventists have crowded airport terminals, queued for taxis or taken road-trips across the United States to make it to the sixtieth General Conference Session of the Seventh-day Adventist Church.
Sitting on a delayed flight from Houston to San Antonio I found myself in conversation with Ennedy Muchula, Women's and Children's Ministries director for the Southern Africa-Indian Ocean Division. She was nearing the end of almost two days of flying from Johannesburg to Frankfurt, London and Houston before reaching San Antonio. Visas had been complicating her life but, she told me, she was excited, particularly by the women's ordination debate, but also by the music, the worships, the women's meetings, and simply the power of seeing so many Adventists together in one place, worshipping the same God and looking for His soon return. Her expectation and joy inspired me and put my 16 hour journey with flight and customs delays into perspective.
v4_newsletter_img.jpgDelegates and staff from the Trans-European Division have equally chosen different routes. Pastor David Neal, Irish Mission President, flew to New York with his wife and then spent a week driving south towards the heat of a Texan summer. He even found time to browse in a second-hand book shop in Staunton, Virginia, an old town with mock Tudor architecture. He told me that "it was pure joy to find a bookshop - one of those bookshops where a receipt for purchase is written by hand."
Victor Hulbert and Raafat Kamal
Victor Hulbert with TED President, Raafat Kamal
On the shelf, he found the autobiography of Michael Green, probably, he claims, the best UK evangelist to university students in the 1980s and '90s, and who devoted his life to helping congregations grow. It is growing churches and congregations that excites Pastor Neal. Discussions on mission will engage him for the next ten days.
That is also important for TED President, Raafat Kamal.  Greeting people by the TED registration booth he told me that for him, GC Session is "a celebration of mission". He hopes this focus comes through in the meetings where God will be glorified – even in the midst of some of the more tricky issues.
He would agree with Julian Kastrati, Executive Secretary of the Albanian Mission.
Beatrice and Julian Kastrati
His first time at a Session, Julian is looking forward to lots of vigorous discussions but with "a good spirit overall". At the end he hopes we will come out "very much united".
Worship is a vital element of the meetings. TED Evangelism director, Janos Kovacs-Biro leads the very first devotional on Thursday morning. From then on business will be interspersed with times for prayer, glorious music, evening worship periods and special Sabbath services.
San Antonio early morningThat does mean a lot of behind the scenes work. For instance, Tor Tjeransen, Media director for the Norwegian Union, flew in two days early to start building his photo collection. He is a volunteer photographer with Adventist Review.  I caught him early Wednesday morning on the hotel rooftop gaining atmospheric shots of the sunrise. He is one of many volunteers from our Division who will help make the programme happen.
Karl Da Silva
Karl Da Silva volunteering with AWR
Another is Karl Da Silva who has worked with Adventist World Radio in building their unique 3600 mission video. Meeting him during set-up time in the exhibition area he told me that it was just fantastic to see so many booths. "I feel overwhelmed to see what the Church is doing." 
At least six music groups or soloists from across the TED will be performing. These include the world renowned Croydon SDA Gospel Choir, skilful musicians such as violinist Victoria Balan, young soloist Jeharna South, and singing groups, Advent Ambassadors, and the Levites.
That in itself is enough reason to come. There is one more reason. For Camp Hill members, Ken and Christine Burt, it is their fourth GC Session. Christine is a delegate but Ken comes too because, he says, "The reunions just keep happening." He has already met one of his "fellow youth" from back in the day in Birmingham. He expects to meet many more, and a stroll through the exhibition area or past the registration desks may take a long time as people call out your name, greetings are shared, and memories rekindled. Perhaps, for Ken and many more, a GC Session is just a little taste of what heaven will be like.
TED media team
The tedNEWS team take a break outside the Alamodome. Left to right: Dan Ordog (video reporter), Katie Allen (reporter), Deana & Dejan Stojkovic (web content, social media and photography), Mirjana Tesanovic (social media & TED booth), Esti and Miroslav Pujic (TED booth and tedNEWS editor). Not pictured: Victor Hulbert (reporter & photography).

More coverage of the GC Session from a European perspective can be found by following daily updates on the Trans-European Division news page. For global perspectives visitAdventist Review. Brief news updates will also be posted on a regular basis on the BUC News Facebook page.
[tedNEWS / Victor Hulbert]

Wednesday, June 17, 2015

Participation in DREAMEDIA Inauguration Ceremony

Although dreaming can be difficult and dreams coming true even more so, this event is historical, an accomplished dream. The DREAMEDIA studio truly drove away every doubt in the promise of God: “Keep on knocking and the door will be opened to you.” (Matthew 7:7 NLT)
The South-East European Union’s (SEEUC) idea was to found a media centre that would cooperate with the printing house and be used within the EURODREAM concept; a house that would make a positive spiritual impact, not only on church members, but also non-Adventists whom God wants to reach through this ministry. Through the generosity of brother Kinder from Austria, who donated the building, this dream became a reality.
The ‘word’ as the primary means of communication has always been present. However, visual communication has now taken precedence in the media world. Forrester states that “If a picture is worth a thousand words, than one minute of video is worth 1.8 million”, implying that now, more than ever, pictures can have a significant impact.
“We live in a time in which people’s lives are coordinated by media and reality is veiled by the unavoidable presence of social media. Programmes that are broadcast on the Internet are the most common form of media today”, observing that Đorđe Trajkovski, the SEEUC President, empathised with this idea.
Having become aware of this emphasis on media, the main Board of the Seventh-day Adventist Church of the SEEUC made a decision to launch a media centre project three years ago.
“Since there was a need not only for expertise and experience, but also for the vision to materialise, we asked Miroslav Pujić, the Trans-European Division Communications and Media Ministry Director, to lead this project”, explained Trajkovski. He added, “His experience, as well as a great number of acquaintances he had made, largely contributed to the fundraising invested in something we are proud of today. We would like to thank the Trans-European Division for allowing Miroslav to take the time in making this project a reality. His associates in this project were Alma Bosnić, the SEEUC’s former Media Ministry Director, and Dragan Pejovski, the newly-elected Director. Their selfless contribution was exceptional and for this we would like to express our appreciation”, concluded Trajkovski.
“The undeniable presence of both the Internet and social media allows us to reach people across the world in an effective, yet simple way”, said Pujić, and continued: “It is this goal, reaching people for Christ, which we are willing to fight for and will strive to achieve. I am very happy and thankful to God for a studio professionally equipped to produce high quality programmes with relevant content for the contemporary society.”
Trajkovski similarly expressed his gratitude to God with the following words: “Not a single idea, nor any elaborate plan, nor a passionately defined goal would not have been achieved if it weren’t for the One who said: ‘Ask and you shall receive’, (Matthew 7:7), firmly promising that He would hear and ‘give you your heart’s desires’. (Psalm 37:4) Therefore, we owe our deepest gratitude to our Lord and Creator!”
The inauguration ceremony was attended by prominent guests of the Seventh-day Adventist media world: Benjamin Schoun, the General Conference Vice President; Greg Scott, the Adventist World Radio (AWR) Director; Corrado Cozzi, the Inter-European Division Communications and Media Ministry Director; Adrian Dure Cayrus, and Paulin Giurgi, Production and Communications Director of Stimme der Hoffnung in Germany.
Julian Kastrati, Media Ministry Leader in Albania, with his wife Beatrice, Darko Kovačević and Iren Ocsai, Media Ministry Leaders in Croatia and Hungary were also present.
Dragan Pejovski, the SEEUC Media Ministry Leader shared the future vision of DREAMEDIA: “In addition to producing programmes and recording events intended for church member, DREAMEDIA will also produce programmes for non-Adventists who search for true values in a completely new form of ministry – ‘Više od života’.” (www.viseodzivota.com)
The fact that DREAMEDIA has already been working for a year is of great importance for the SEEUC. In the spring of 2014, a newly founded television called LCTV began operating as an integral part of LIFEconnect – an online community where people can explore life together (www.lifeconnect.info). More than 7 million people have visited the pages of this great social network, and hundreds of people have watched the programmes produced in this studio in many different languages.
Impressions, messages and encouraging words received on the website, have made the team even more determined in the desire and intention to realise the vision.
“I believe this media centre will be purposefully used in the Seventh-day Adventist world for a missionary work. This is the way to connect with those whom we could never reach. Praise be to God for this amazing project”, said Vesna Nikić from Novi Sad, Serbia.
Dolores Milošev, also from Novi Sad, shared her excitement, “Programmes we usually come across on television display negative news and may have unbalanced political content. DREAMEDIA is different. It has a positive approach to life and promotes true values. I haven’t come across anything like it yet. I cannot wait for the new season!”
Our society and its individuals are overwhelmed with all sorts of media messages”, commented Branko Lukić, the SEEUC South Conference President. He added: “Now, we have a media centre that offers programmes with messages of spiritual values, the values people need in order to grow holistically.”
We would like to express our deep appreciation to all of those who donated to this studio with generous donations as well those who contributed with their talents in order to make DREAMEDIA a reality.
Someone once said that this world needs dreamers, but dreamers who act and dreamers who dream God’s dream. Let us actively support one another, respond to the call and use the wonderful opportunity offered to us. [tedNEWS]